Beschichtung von Maschinenbau- und Armaturenteilen

 

Insbesondere das Plasma- sowie auch das Laserspritzverfahren eignen sich zur Beschichtung und Instandsetzung von Maschinenbau- und Armarturenteilen. Dabei kommen je nach Anwendungsfall unterschiedliche Werkstoffe zum Einsatz. Im Bereich der Armaturentechnik hauptsächlich die beiden Werkstoffe "Stellite 21" und "SKWAM", im Bereich des Maschinenbaus auch Nickel-Basis-Legierungen ("Monel", "Hastelloy", "Inconel") sowie (oxid-)keramische Werkstoffe wie z.B. Alumniumoxid, Zirkonoxid etc.

Nachfolgende Abbildung stellt dabei die einzelnen Arbeitsschritte zur Instandsetzung einer verschlissenen Oberfläche am Beispiel einer Armaturenspindel bildlich dar:

    

 

Im Bild ganz links: Verschlissene Oberfläche einer Spindel einer Sicherheitsarmatur. Auf Grund der zahlreichen Riefen und Kratzer kann die Spindel nicht mehr weiterverwendet werden und musste bisher gegen eine neu gefertigte Spindel ersetzt werden.

Im Bild links: Das Bauteil wird im geschädigten Bereich soweit abgedreht bis die Riefen und Kratzer entfernt sind. Das entstehende Untermaß kann dabei durchaus auch mehrere Millimeter unter Sollmaß betragen.

Im Bild mittig: Mittels des Laserspritzverfahrens wurde hier die Kobalt-Basis-Legierung "Stellite 21" aufgespritzt und metallurgisch mit der Bauteiloberfläche verbunden. Die Laserspritz-Schicht kann durchaus auch mehrere Millimeter stark sein.

Infolge seiner sehr guten Korrosionsschutzeigenschaften- auch bei höheren Temperaturen, stellt der Werkstoff "Stellite 21" eine in vielen Fällen mindestens gleichwertige Alternative zum bisherigen Grundwerkstoff dar.

Im Bild rechts: Aufgelaserte Oberfläche nach der abschließenden mechanischen Bearbeitung mittels Drehen und Schleifen. Neben einer realisierbaren Rauigkeit von Rz 3-4 kann durch die Kaltverfestigung eine Oberflächenhärte von bis zu 50HRc erreicht werden! Beschädigungen durch mechanische Beanspruchung im Betrieb werden hierdurch minmiert.

Die wiederaufgearbeitete Spindel kann nunmehr weiterverwendet werden, eine kosten- und zeitintensive Neubeschaffung des Bauteils ist nicht mehr erforderlich! 

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